Lew Landers (geboren als Louis Friedlander) war ein US-amerikanischer Independent-Film- und Fernsehregisseur. Landers begann seine Filmkarriere als Schauspieler. 1914 wirkte er unter seinem Geburtsnamen in zwei Spielfilmen mit: D.W. Griffiths Drama „The Escape“ und dem Kurzfilm „Admission – Two Pins“. 1922 wurde er Regieassistent bei Universal Pictures. In den 1930er-Jahren begann er selbst Filme zu drehen. Zu seinen frühen Werken zählt der Thriller „The Raven“ (1935) mit Boris Karloff und Bela Lugosi. Nach einigen weiteren Spielfilmen änderte er seinen Namen in Lew Landers und inszenierte über 100 Filme verschiedenster Genres, darunter Western, Komödien und Horrorfilme. Er arbeitete im Laufe seiner Karriere für alle großen und viele kleinere Filmstudios. Ab 1943 wechselte er seine Filmarbeit mit der Regie von Fernsehserien ab, darunter zwei Folgen von „Adventures of Superman“ und die schräge Serie „Captain John Smith and Pocahontas“. Am 16. Dezember 1962 starb Landers in Palm Desert, Kalifornien, an einem Herzinfarkt. Der Schauspieler Jim McKrell verkörperte den Fernsehreporter Lew Landers in zwei Filmen von Joe Dante: „Das Tier“ (1981) und „Gremlins“ (1984).